Kleidung und Identität – Neue Blickwinkel auf Textilien im Römischen Reich (DressID)
| DressID ist ein multinationales und interdisziplinäres EU-Forschungs- und Ausstellungsprojekt, das die Erforschung römerzeitlicher Textilfunde zum Thema hat. Textilwissenschaftler, Archäologen, Althistoriker, Restauratoren, Zoologen, Archäobotaniker und Vertreter anderer Disziplinen wie der Archäometrie widmen sich dieser fragilen und bislang unterschätzten Materialgattung. Methodische und inhaltliche Schwerpunkte bestehen zum einen in der Grundlagenforschung zu den Themen Bekleidungselemente, Material & Technik, Faserqualität, Farbe & Datierung und Experimentelle Archäologie. Der Tradition des Hauses gemäß widmet sich eine Arbeitsgruppe der Präsentation der Ergebnisse in Form einer europaweit zu zeigenden Wanderausstellung, die 2012 in Mannheim ihren Ausgang nimmt. | |
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| Geleitet wird das Projekt von Dr. Michael Tellenbach, 2. Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen, unterstützt von Dr. Annette Paetz gen. Schieck, Projektmanagement, und Monika Lange, M.A., Finanzmanagement. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der Reiss-Engelhorn-Museen auf der Erforschung von textilen Fasern und ihrer Qualität. | |
| Um die exakte Oberflächenstruktur erfassen und abbilden zu können, ist mit Unterstützung der EU–Projektmittel ein atmosphärisches Rasterelektronenmikroskop
angeschafft worden, das die zerstörungsfreie Analyse von Textilfasern ermöglicht. In Kombination mit Durchlicht- und Auflichtuntersuchungen besteht die einzigartige Möglichkeit,
Faserstrukturen umfassend zu analysieren. Ergänzende Untersuchungen der Aminosäuren und Infrarot Spektroskopie, werden am „Royal Institute for Cultural Heritage“ in Brüssel, einem der
Kooperationspartner, ausgeführt.
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