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Laufende Forschung



 

Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes

Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg (ALM), des LVR-LandesMuseums Bonn (LVR-LMB) und der Goethe-Universität Frankfurt a. M., das durch die VolkswagenStiftung gefördert wird.

Im Rahmen des Projektes werden Großbronzenfragmente in den Militäranlagen und Zivilsiedlungen der Grenzprovinzen Germania Inferior, Germania Superior und Raetia systematisch erfasst und hinsichtlich Herstellungstechnik, Aussehen sowie Funktion untersucht.

Das Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie führt als Kooperationspartner Materialanalysen und Untersuchungen zur Oberflächenbearbeitung wie Vergoldung oder Einlegearbeiten durch.

www.grossbronzenamlimes.de


Daumen einer Großbronze

„Peripherie und Zentrum. Die Hünenburg bei Watenstedt, Kr. Helmstedt. – Ein Herrschaftssitz zwischen der Kontaktzone zwischen Lausitzer Kultur und Nordischer Bronzezeit“

Das zunächst auf fünf Jahre angelegte Projekt des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen steht unter der Leitung von Prof. Dr. K.-H. Willroth und Dr. I. Heske und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2006 gefördert. Im Rahmen eines Kooperationvertrages werden parallel zu den Ausgrabungen naturwissenschaftliche Untersuchungen durch das Curt-Engelhorn- Zentrum Archäometrie durchgeführt.

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Die Geschichte des Bergbaus in Tirol und seinen angrenzenden Gebieten: Auswirkungen auf Umwelt und menschliche Gesellschaften (HiMAT). Projektmodul PP09: Archäometallurgische und geochemische Erfassung historischen Bergbaus

Das Aufblühen der Metallurgie im prähistorischen Europa führte zu substantiellen Veränderungen in Kultur und Umwelt. Der ostalpine Raum mit seinen reichen Lagerstätten und intensiven Bergbauaktivitäten soll in diesem Projekt beispielhaft untersucht werden.

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Die frühbronzezeitlichen Metallfunde der Gräberfelder von Franzhausen, Niederösterreich – archäometallurgische Untersuchungen

Mit diesem Projekt besteht erstmals die Möglichkeit die beiden frühbronzezeitlichen Gräberfelder von Franzhausen archäometallurgisch zu untersuchen.

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Rohstoffe und Recycling - Untersuchungen an Kupferlegierungen der jüngeren Latènezeit aus den Oppida von Manching und auf dem Martberg bei Pommern

Funktion von Altmetallwirtschaft und Fernhandel mit Kupferwerkstoffen im Wirtschaftskreislauf der jüngeren Eisenzeit vor den römischen Eroberungen.

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Untersuchungen zur Herkunft und Handel von Eisen in Süddeutschland während der Eisenzeit

Eisenobjekte und Relikte der Eisenverarbeitung sind nach der Keramik das häufigste Fundgut im Oppidum von Manching und damit der größte Fundkomplex an Eisenobjekten der jüngeren Latènezeit in Bayern.
Über die Herkunft der dafür notwendigen Rohstoffe wurde viel spekuliert. Neben den metallkundlichen Untersuchungen zur Technologie der Eisenobjekte werden seit einigen Jahren verschiedene Ansätze zur Herkunftbestimmung von Eisenfunden getestet und weiterentwickelt.

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Die Herkunft des Rohstoffes Gold in Altperu

Mittels Laser-ICP-MS werden zentralandine Goldlagerstätten und archäologische Objekte v.a. des Frühen Horizontes (800-200 v.Chr., Kulturen Chavín, Cupisnique, Frías, Paracas), aber auch der frühen Zwischenzeit (200 v.Chr. - 650 n.Chr., Kulturen Moche, Nasca) auf ihre Spurenelemente hin untersucht.
Der geochemische Fingerabdruck liefert wertvolle Informationen zur frühen Nutzung von Lagerstätten und regionalem bis weiträumigem Austausch von Rohstoff und / oder Objekten.

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Naturwissenschaftliche Untersuchungen an Feinkeramik der Phasen Troia VI bis VIIb2 aus Troia und der Troas“

Durch die Bedeutung Troias in der Spätbronzezeit, schien es sinnvoll sich der Keramik der Phasen Troia VI und VIIa, im Besonderen der lokalen Feinkeramik (besonders Anatolische Grauware [AGW] und Tan Ware) zu widmen.

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Interdisziplinäre Studien zu Kleinfunden aus den Siedlungen Udabno I-III (Kachetien/Ostgeorgien)

Ausgehend von den Tübinger Aktivitäten in Troia und den damit verbundenen Fragestellungen zur Schwarzmeerarchäologie entstand in den 1990er Jahren das Interesse an der Kaukasusregion. Der Siedlungskomplex von Udabno in der David-Garedshi-Steppe südöstlich von Tbilisi ist bereits seit den 1980er Jahren bekannt und wurde nach umfangreichen Prospektions- und Vermessungsarbeiten von 2000 bis 2007 untersucht (Universität Tübingen).

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Kleidung und Identität – Neue Blickwinkel auf Textilien im Römischen Reich (DressID)

DressID ist ein multinationales und interdisziplinäres EU-Forschungs- und Ausstellungsprojekt, das die Erforschung römerzeitlicher Textilfunde zum Thema hat. Textilwissenschaftler, Archäologen, Althistoriker, Restauratoren, Zoologen, Archäobotaniker und Vertreter anderer Disziplinen wie der Archäometrie widmen sich dieser fragilen und bislang unterschätzten Materialgattung.

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Untersuchung archäologischer Textilfasern aus dem Römischen Imperium

Im Rahmen des Projekts DressID werden am Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie erstmals systematische Reihenuntersuchungen an Proben sowohl aus den westlichen, als auch aus den östlichen Gebieten des Römischen Reichs durchgeführt. Dabei sollen unterschiedliche Methoden, u.a. Durchlicht- und Rasterelektronenmikroskopie, erprobt und verglichen werden.

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