Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)
| Die Röntgenfluoreszenzanalyse ist ein zerstörungsfreies Analysenverfahren, das sich besonders für die Bestimmung von
Haupt- und Nebenbestandteilen, aber auch von einigen Spurenelementen eignet. Die Nachweisgrenze für die schwereren Elemente liegt meist
im Bereich einiger 10 bis 100 ppm (mg/kg). Grundlage des Verfahrens ist die Anregung von Atomen mit Röntgenstrahlung und Auswertung der von der Probe ausgesandten Sekundärstrahlung, die ebenfalls im Röntgenbereich liegt. Für das Verfahren ist kein Aufschluss erforderlich, insbesonders Metallobjekte können in ihrer ursprünglichen Form analysiert werden. |
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| Allerdings erhält man auf diese Weise lediglich die Zusammensetzung der jeweiligen Oberfläche, die besonders bei patinierten
Objekten nicht unerheblich von der Zusammensetzung des originalen Metalls abweichen kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Späne aus dem
Inneren der Probe durch Einsatz eines Bohrers zu entnehmen und diese mittels RFA zu messen. Diese Methode ist insbesondere dann sinnvoll,
wenn ohnehin eine Probe zur Weiterverarbeitung (z.B. Echtheitstest) entnommen werden muss. Das Material wird durch die Einwirkung der
Röntgenstrahlung weder zerstört noch verändert. Ihr Ansprechpartner für weitergehende Fragen: Dr. Joachim LutzTelefon: (0621) 293-8949 e-mail: ![]() zurück |
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