Isotopenanalyse
| Wir können an allen Probenmaterialien Osmium-, Blei-, Neodym- und Strontium-Isotopenanalysen durchführen. Auf Anfrage bieten wir Rhenium-Osmium-Altersbestimmungen an Erzen und Gesteinen an. |
| Für die Erstellung hoch präziser Isotopenanalysen stehen zwei Massenspektrometer zur Verfügung. Es handelt sich dabei um
ein Thermionen-Massenspektrometer für die Bestimmung negativer Ionen (Analyse von Osmium) sowie ein hoch auflösendes ICP-Massenspektrometer
für die Bestimmung von Blei, Strontium und Neodym. Die spezielle und aufwändige Aufbereitung der Proben für die Isotopenanalytik geschieht in einem Reinraumlabor. Die Arbeiten in diesem Labor werden permanent kontrolliert (mit Blindwertbestimmungen und der Analyse von Referenzmaterialien), um damit ein Höchstmaß an Qualität zu sichern. |
| Isotopenanalysen sind das wichtigste Hilfsmittel bei der Herkunftsbestimmung (Provenienzstudien). Auch lassen sich mit der Kombination verschiedener Isotopensysteme Verfahrenstechniken studieren; z.B. war es durch die Kombination mit Osmiumisotopen erstmals möglich zu belegen, dass im 1. Jahrhundert n. Chr. römische Metallurgen bereits um die Bedeutung von Molybdän bei der Eisenverhüttung wussten. |
| Wir bieten deutschlandweit als einzige Institution die Kombination von Os-, Sr-, Pb- und Nd-Isotopenuntersuchungen an.
Damit entsteht ein klarer Vorteil gegenüber dem sonst üblichen Angebot von Sr-, Pb- und selten noch Nd-Isotopenuntersuchungen. Gerade bei der Forschung an Metallartefakten kann die Kombination mit Osmiumisotopenverhältnissen entscheidende Erkenntnisse liefern. Bei uns wird die Isotopenanalytik von hoch qualifizierten und international anerkannten Mitarbeitern durchgeführt, die die zur Anwendung kommenden Techniken nicht nur beherrschen, sondern meist auch entwickelt haben. Diese Kompetenz in Kombination mit einer optimal eingespielten chemischen Vorbereitung der Proben erlaubt es, auch auf ausgefallene Kundenwünsche einzugehen; z.B. können alle genannten Isotopensysteme aus einer Aufschlusslösung gemessen werden, um so Probeninhomogenitäten vorzubeugen, d.h. diese Isotopendaten sind ohne Probleme miteinander vergleichbar. Die Ergebnisse werden, sofern gewünscht, zusammenfassend von Herrn Prof. Dr. Pernicka in einem ausführlichen Gutachten dargestellt. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf mit : Dr. Michael BraunsTelefon: (0621) 293-8950 e-mail: zurück |


