Rätsel der neolithischen Kupferverhüttung gelöst

Lange Zeit galt eine kleine Menge von Kupferschlacke aus der neolithischen Siedlung von Catal Hüyük als frühester Beleg für die pyrometallurgische Gewinnung von Kupfer aus Erzen. Die Kupferschlacke fand sich in Schichten, die auf 6500 v. Chr. datiert wurden und war damit 1500 Jahre älter als der früheste Nachweis für Kupferverhüttung weltweit. Neue Untersuchungen, u.a. im Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH durchgeführt, zeigten, dass die Schlacke als Zufallsprodukt bei einem Hausbrand entstanden ist. Weiterlesen

Forschungsprojekt zu prähistorischem Bergbau und Metallurgie in Usbekistan

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes werden an der Curt-Engelhorn Zentrum Archäometrie gGmbH Kupfererze verschiedener Lagerstätten in Usbekistan hinsichtlich ihrer geochemischen und bleiisotopischen Zusammensetzung analysiert, um eine Datengrundlage zu schaffen, um auf deren Basis das lagerstättenkundliche Potential der usbekischen Kupfervorkommen in Hinblick auf deren prähistorische Ausbeutung zu untersuchen. Weiterlesen