Archäometallurgische Untersuchungen an den Goldfunden aus dem endneolithischen Gräberfeld von Varna (Bulgarien)

Seit 2010 ist das Curt-Engelhorn Zentrum Archäometrie gGmbH an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt beteiligt, das sich mit der Erforschung der Metallfunde des Gräberfeldes und der Skelettreste befasst. Der Fokus der archäometallurgischen Untersuchungen liegt auf den zahlreichen Goldfunden (insgesamt ca. 3000 Goldobjekte) des Gräberfeldes, die als „das älteste Gold der Menschheit“ gelten. Weiterlesen

Die Herkunft des Rohstoffes Gold in Altperu

Auf dem amerikanischen Kontinent beginnt die Metallurgie in der Mitte des 2. Jt. v.Chr. im andinen Südamerika mit der Bearbeitung von Gold. Dies lassen zumindest Funde wie der des Goldschmiedegrabes aus Waywaka, Andahuaylas im südlichen Hochland Perus (Grossman 1972) und der eines Tiegelfragmentes mit Goldtröpfchen in Putushio, Südekuador (Rehren / Temme 1994), vermuten. Nicht viel später wird auch die Bearbeitung gediegenen Kupfers eingesetzt haben, denn beide Metalle sind in den Prunkgräbern der Chavín-Ofrendas-Kultur (spätes 2. bzw. frühes 1. Jt.v.Chr.) aus Kuntur Wasi, über dem Jequetepequetal gelegen, vorhanden (Onuki 1997). Dabei ist Gold das häufigere und auch kunstvoller bearbeitete Metall. Weiterlesen