Kleidung und Identität – Neue Blickwinkel auf Textilien im Römischen Reich (DressID)

DressID ist ein multinationales und interdisziplinäres EU-Forschungs- und Ausstellungsprojekt, das die Erforschung römerzeitlicher Textilfunde zum Thema hat. Textilwissenschaftler, Archäologen, Althistoriker, Restauratoren, Zoologen, Archäobotaniker und Vertreter anderer Disziplinen wie der Archäometrie widmen sich dieser fragilen und bislang unterschätzten Materialgattung. Methodische und inhaltliche Schwerpunkte bestehen zum einen in der Grundlagenforschung zu den Themen Bekleidungselemente, Material & Technik, Faserqualität, Farbe & Datierung und Experimentelle Archäologie. Der Tradition des Hauses gemäß widmet sich eine Arbeitsgruppe der Präsentation der Ergebnisse in Form einer europaweit zu zeigenden Wanderausstellung, die 2012 in Mannheim ihren Ausgang nimmt. Weiterlesen

Untersuchung archäologischer Textilfasern aus dem Römischen Imperium

Die Analyse des Rohmaterials historischer Textilien erhebt sich immer wieder als besonderes Desiderat bei der Untersuchung und Auswertung von Fundkomplexen vor allem aus archäologischem Kontext. Dabei kommt der Faserbestimmung nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Erarbeitung wissenschaftlicher Restaurierungs- und Konservierungskonzepte zu. Sie ist auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie oft wichtige und verlässliche Hinweise auf wirtschafts- und handelsgeschichtliche Faktoren eines Fundkomplexes gibt, die wiederum zu weiterführenden kulturgeschichtlichen Fragen insgesamt führen. Weiterlesen