Mikroskopie

Die optische Mikroskopie liefert grundlegende Informationen über den räumlichen Aufbau von Festkörpern. Die mikroskopische Untersuchung dient der qualitativen und quantitativen Beschreibung der Eigenschaften und Zustände der Werkstoffe, indem Anteile und örtliche Verteilung der einzelnen Phasen ermittelt werden. Für die optische Charakterisierung von Metall (Korrosion), Keramik, Schlacke, Erz etc. müssen geeignete Präparate wie Anschliffe oder Dünnschliffe hergestellt werden.

Mit dem Lichtmikroskop (Zeiss Axioskop 40 A Pol) können lichtdurchlässige Materialien im Durchlicht, opake und reflektierende Materialien im Auflicht untersucht werden. Mit Hilfe digitaler Bildverarbeitung und einem automatischem Messprogramm können quantitative Gefügeanalysen durchgeführt werden. Die Härteprüfung nach Vickers wird mit einem Mikrohärteprüfgerät durchgeführt.

Bei herkömmlichen Lichtmikroskopen nimmt die Schärfentiefe, also die Möglichkeit, Bereiche unterschiedlicher Höhe darzustellen, mit zunehmender Vergrößerung erheblich ab, weshalb bei Messobjekten mit ausgeprägter Topographie jeweils nur ein Teilbereich scharf gestellt werden kann.

Das digitale Mikroskop VHX ermöglicht Abbildungen von Objekten mit großen Höhenunterschieden indem ein zusammengesetztes Bild durch eine aufeinanderfolgende Fokussierung vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt erzeugt wird. Durch verschiedene Bildkorrekturfunktionen werden starke Farbkontraste und unterschiedlich reflektierende Bereiche korrekt dargestellt.

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Dr. Roland Schwab